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Chemical Invention Factory

Ein Holzregal für Berlin

Die Che­mi­cal Inven­tion Fac­tory ist ein klar struk­tu­rier­tes und fle­xi­bel bespiel­ba­res Regal. Es ist kom­pakt und trans­pa­rent zugleich und fügt sich har­mo­nisch in den TU-Campus ein.
Zur March­straße hin ent­steht ein ein­la­den­der, öffent­li­cher Vorplatz.

Nach­hal­tig­keit ist ein zen­tra­les Anlie­gen und dies ist an der Fas­sade sofort erkenn­bar. Der Neu­bau besteht zum Groß­teil aus regio­na­lem Holz. Die ein­fa­che Trag­struk­tur aus Holz und Beton hat einen gerin­gen Rohstoffverbrauch.

Haus­tech­nik und Instal­la­tio­nen wer­den sicht­bar durch das Gebäude geführt und prä­gen das Erschei­nungs­bild der Che­mi­cal Inven­tion Fac­tory. Not­wen­dige War­tungs­ar­bei­ten sind dadurch ein­fach auszurichten.

Die Raum­struk­tur ist klar ange­ord­net. Im Erd­ge­schoss befin­det sich das kom­mu­ni­ka­tive Zen­trum mit Emp­fang, Foyer, Cafe­te­ria, Schau­la­bor und Kon­fe­renz­be­reich, sowie der Ver­wal­tung. Die For­schungs­ein­rich­tun­gen sind in den drei Ober­ge­schos­sen. Jedes Geschoss hat vier Labor-Einheiten.

Nach Wes­ten hin gibt es zwei Stie­gen­häu­ser, Büros und einen begrün­ten Bereich, das „Green Lab“. Die Green Labs sind Begeg­nungs­zone und Natur­la­bor zugleich, in denen Expe­ri­mente unter natür­li­chen Bedin­gun­gen durch­ge­führt wer­den kön­nen. Wei­ters küh­len sie das Gebäude im Som­mer und wär­men es im Win­ter. Luft­räume in den Green Labs sor­gen für eine natür­li­che Durch­lüf­tung inner­halb der Geschosse.

Wettbewerb: 1. Platz

Zeitraum: 2020
BGF: 2.318 m2
Bauherr: Technische Universität Berlin

Rainer Ausserer, Gerhard Flora, Philipp Oberthaler, Georg Willheim